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Über Uns

Was ist das Ziel von Studieren ohne Schranken?

Studieren ohne Schranken (SOS) ist ein autonomes Referat an der Universität zu Köln. Seine Mitglieder setzen sich ein für die Belange und Interessen von Studierenden mit

  • Behinderung,
  • chronischen Erkrankungen,
  • psychischen Erkrankungen,
  • sowie Neurodivergenz.

Studieren ohne Schranken setzt sich aus Studierenden zusammen, die selbst betroffen sind.

Wir möchten offenen Austausch und gegenseitige Unterstützung möglich machen und fördern, deswegen schaffen wir Begegnungsräume in Form von Austauschtreffen, Veranstaltungen und Aktionen. Als Betroffene beraten und unterstützen wir Studierende auf Augenhöhe - von Studi zu Studi - rund um die Themen Barrieren, Inklusion und Studium. 

Besonders hochschulpolitisches Engagement sollte allen zugänglich sein. Wir nehmen an verschiedenen Gremien und Arbeitskreisen teil und stehen in engem Austausch zu anderen Hochschulgruppen, um die Interessen der Studierenden mit Behinderung, chronischer oder psychischer Erkrankungen und Neurodivergenz zu vertreten und durchzusetzen. Inklusion steht dabei im Zentrum unserer hochschulpolitischen Tätigkeit. Inklusion bedeutet für uns, dass alle Studierende die gleichen Chancen auf Teilhabe am Studium ermöglicht wird. Darunter verstehen wir das aktive Abbauen von Barrieren und Grenzen jeglicher Art. Inklusion steht für das Empowerment aller Menschen, die Diskriminierungserfahrungen machen, marginalisiert werden oder benachteiligten Minderheiten angehören. Unser Ziel ist Inklusion auf allen Ebenen. Wir tragen zu diesem Ziel bei, indem wir

  • über Erkrankung, Behinderung und Neurodivergenz aufklären,
  • auf Barrieren aufmerksam machen,
  • Sichtbarkeit für Personen schaffen,
  • und ein Solidaritätsnetzwerk für Betroffene bieten.
Was ist eigentlich ein autonomes Referat?

Studieren ohne Schranken ist ein autonomes Referat an der Universität zu Köln. Es gibt noch weitere autonome Referate, die für die Interessen unterschiedlicher Gruppen von Studierenden eintreten. 

Um die Rolle und Funktion unseres und anderer autonomer Referate zu verstehen, muss kurz die politische Struktur der Kölner Studierendenschaft erwähnt werden. Alle Studierende wählen gemeinsam ein Studierendenparlament (StuPa), welches unter anderem die sogenannte Satzung der Studierendenschaft verabschiedet. Außerdem wird vom Parlament der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) berufen und verwaltet. Er ist der ausführende Arm der Beschlüsse, Verordnungen und Aktivitäten, die vom Studierendenparlament beschlossen werden. 

Die Rolle und Funktion der autonomen Referate ergibt sich aus der weiter oben erwähnten Satzung der Studierendenschaft,genauer in § 23 Absatz 2 und § 25. Zusammengefasst verpflichtet sich das Studierendenparlament zur Auseinandersetzung mit unterschiedlicher Diskriminierung von Studierenden. Zu Gewährleistung dieser Auseinandersetzung wurden die autonomen Referate gegründet. Sie unterstehen zwar dem Studierendenparlament und sind an die Satzung der Studierenden gebunden, können jedoch autonom agieren. Dies ist besonders in Situationen wichtig, in denen Diskriminierung vom Studierendenparlament selbst ausgeht. Die finanziellen Mittel der autonomen Referate stammen aus dem Haushalt des Studierendenparlaments, also aus den, in den Semesterbeiträgen enthaltenen, AStA-Beiträgen der Studiereden.

Die entsprechenden Paragrafen zum Nachlesen aus der Satzung der Studierendenschaft:
§ 23 Zuständigkeit
(…)
(2) Das StuPa setzt sich mit Diskriminierungen auf Grund der Geschlechtsidentität, der Sexualität, des sozialen Status, von Behinderungen, von chronischen sowie psychischen Erkrankungen, von Neurodivergenz und der Diskriminierung aus rassistischen Gründen auseinander.

§ 25 Autonome Referate 
Zur Gewährleistung des § 23 Absatz 2 werden das Autonome Queerreferat, das Autonome feministische Referat, das Autonome Referat Studieren ohne Schranken, das Autonome Referat Studieren mit Kind, das Autonome Ausländer*innenreferat, das Autonome BIPoC Referat, das Autonome Referat Antifaschistischer Arbeitskreis und das Autonome Referat für antiklassistisches Empowerment durch das StuPa geschaffen. Weitere Autonome Referate und Arbeitskreise sollen gebildet werden können. Für eine ausreichende finanzielle Ausstattung hat das StuPa Sorge zu tragen. Die Autonomen Referate sind dem StuPa bzw. einzelnen Parlamentarier*innen auf Anfrage informationspflichtig.

Hier sind alle Satzungen und Ordnungen des Studierendenparlaments zu finden.
 

Welche autonomen Referate gibt es?

Aquk - das autonome Queerreferat der Uni Köln

BIPoC - das autonome Referat für Black, Indigenous, and other People of Color

fakE - das autonome Referat für antiklassistisches Empowerment

Studieren mit Kind - das autonome Eltern-Referat

Autonomes Feministisches Referat - das autonome Referat für FLINTA*

Antifa AK - der antifaschistische Arbeitskreis (hat den alten Namen behalten, ist aber auch ein autonomes Referat)

ARef - das autonome Ausländer*innen Referat

Studieren ohne Schranken (SOS)- das autonome Referat von und für Studierende mit Behinderung, chronischen Erkrankungen, psychischen Erkrankungen sowie Neurodivergenz. Das sind wir :)

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